Der Watt d’Or steht seit 19 Durchführungen für Innovation, Mut und konkrete Lösungen für die Schweizer Energiezukunft. Die renommierte Auszeichnung hat über Jahre hinweg herausragende Projekte, Unternehmen und Organisationen sichtbar gemacht, die einen entscheidenden Beitrag zur Umsetzung der Energiestrategie der Schweiz leisten.

Dieser Erfolg war untrennbar mit dem Engagement von Marianne Zünd und ihrem Team beim Bundesamt für Energie (BFE) verbunden. Mit viel Passion, Weitsicht und persönlichem Einsatz haben sie den Watt d’Or aufgebaut und geprägt. Dafür gebührt ihnen grosser Dank und höchste Anerkennung.

Die Preisträgerinnen und Preisträger der letzten Ausgabe 2026

Im Rahmen der jüngsten Preisverleihung 2026 wurden vier Projekte in vier Kategorien ausgezeichnet. Wir gratulieren den ausgezeichneten Unternehmen herzlich:

  • Kategorie Energietechnologien: Gaznat SA und EPFL
  • Kategorie Erneuerbare Energien: endigo.ch
  • Kategorie Energieeffiziente Mobilität: Rigitrac Traktorenbau AG
  • Kategorie Gebäude und Raum: Baugenossenschaft «mehr als wohnen», Lemon Consult AG und dem Low-Tech Lab

Mit dieser Ausgabe endete der Watt d’Or 1.0 unter der Trägerschaft des Bundesamts für Energie.

Der Watt d’Or 2.0: Weiterführung durch neuen, breit aufgestellten gemeinnützigen Verein

Nach der Verleihung der Preise 2026 beginnt nun ein neues Kapitel: Der Watt d’Or wird mit der Gründung des gemeinnützigen Vereins Watt d’Or weitergeführt. Der neue Verein wird von mehreren Organisationen getragen, verfügt über einen neu zusammengesetzten Vorstand aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik und steht unter der Präsidentschaft von Nationalrätin Susanne Vincenz-Stauffacher. «Ziel und Zweck bleibt mit dem bekannten Watt d`Or die Auszeichnung und öffentliche Anerkennung herausragender Leistungen von Personen, Unternehmen und Organisationen im Bereich der Energieinnovation und des Klimaschutzes» freut sich Susanne Vincenz-Stauffacher. «Es ist sehr erfreulich, dass es uns gelungen ist, diesen wichtigen Preis breit abgestützt in die Zukunft zu führen und weiterzuentwickeln» ergänzt Nationalrat Jürg Grossen.

Das Bundesamt für Energie bleibt dem Watt d’Or auch in Zukunft als wichtiger Partner erhalten. «Dies ist ein starkes Zeichen für Vertrauen, Qualität und gemeinsame Verantwortung», hält Nationalrätin Greta Gysin fest.

In einer ersten Phase wird das Sekretariat und die Organisation des Vereins Watt d’Or durch unterstützende Verbände wahrgenommen.

Vorstand des Vereins Watt d‘Or

Der Vorstand des Vereins Watt d’Or setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen (alphabetisch):

  • Christophe Ballif (Director of CSEM Sustainable Energy Center)
  • Massimiliano Capezzali (Head of the Competence Center in Energy at HEIG-VD)
  • Corinne Galliker (Head of Sales & Marketing / Mitglied der Geschäftsleitung)
  • Jürg Grossen (Präsident Grünliberale Partei, Präsident Swissolar, Swiss eMobility und Nationalrat)
  • Greta Gysin (Nationalrätin Grüne)
  • Patrick Hofstetter (Head of climate and energy policy WWF)
  • Ulrich Nyffenegger (Amtsvorsteher, Amt für Umwelt und Energie Kanton Bern)
  • Lionel Perret (Renewable Energy and Innovation Director Planair)
  • Christian Schaffner (Executive Director Energy Science Center ETH Zürich)
  • Susanne Vincenz-Stauffacher (Co-Präsidentin und Nationalrätin FDP, Präsidentin hydrosuisse)
  • Jürg Wittwer (Generaldirektor TCS)

Gemeinsam die Zukunft des Watt d’Or sichern

Der Watt d’Or lebt vom Mittragen vieler. Damit diese wichtige Auszeichnung auch in Zukunft möglich bleibt und die Innovationskraft der Schweizer Energiebranche in die nächste Generation getragen werden kann, ist finanzielle Unterstützung notwendig. Angesprochen sind Firmen, Institutionen und Energiewendemacher, die sich aktiv für die Umsetzung der Energiestrategie, des Klimaschutzes und der Förderung der schweizerischen Innovationskraft einsetzen wollen.

Interessierte, die die Zukunft des Watt d’Or mitgestalten und unterstützen möchten, melden sich bitte gern unter folgender Adresse: sekretariat@wattdor.ch

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